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Ebenen der Therapie
Praxis für Wegbegleitung, Psychologie und Psychosomatik Hartmut Rademacher, Heilpraktiker
Die leibliche Ebene In unserem Körper durchdringen sich nicht nur Materie, Gefühle und Gedanken zum leibhaften Ausdruck, sondern er spiegelt auch das Verhältnis zwischen unserem Ich und unserem tieferen Wesen. So ist z. B. jede Verspannung nicht nur eine Verkrampfung der Muskulatur, sondern auch eine Blockade gegenüber der eigenen Tiefe. Wirkliche Entwicklung setzt voraus, dass wir die Füße auf dem Boden haben. Auf der leiblichen Ebene ist dies verbunden mit einer Verwurzelung in den Füßen und im Hara. Die seelische Ebene Die Einsicht in die Einheit und Freiheit des Menschen setzt die innere Einsicht in das, was uns von ihr trennt, voraus. Denn erst wenn er sich auf den Weg macht, in seine Gesamtpersönlichkeit auch die Elemente zu integrieren, die auf der unbewussten Ebene schlummern, kann er beginnen, in seinem Handeln freier von innerem oder äußerem Zwang werden und geht er auf die persönliche Freiheit zu, die in seinem Selbst begründet ist. Diese Freiheit setzt allerdings voraus, aus der Beziehung zu einem größeren Ganzen handeln zu lernen, denn sonst bleibt die Tür zu ihr verschlossen. C. G. Jung nannte diesen Prozess Individuation. Dieser Begriff bezeichnet einen Vorgang, in dem unser bewusster Anteil sich nicht mehr über das Unbewußte hinwegsetzt, sondern sich um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ihm bemüht. Wenn wir an unserer Individuation arbeiten, fangen wir an, den Unterschied zu erkennen zwischen den Gedanken und Urteilen, die aus uns selbst kommen, und den sozialen Meinungen, die wir aus der Welt um uns herum übernehmen. Wir verstehen allmählich, dass wir nicht alles daran setzen müssen, anders oder besser zu werden. Denn wir stehen auf dem sichersten Boden, wenn wir aus unserem Selbst heraus leben. Die soziale Ebene In einer Gemeinschaft lebensfähig zu sein, erfordert aber auch, dass wir uns eine soziale Existenz erkämpfen und in der Welt gestaltend mitwirken. Dies erzwingt eine Einschränkung des einzelnen auf das Erreichbare und die Differenzierung von Fähigkeiten, die das Wesen eines sozial leistungsfähigen Menschen ausmachen. Bei allen Ideen und Vorstellungen von einem Leben, wie es sein könnte, sind wir in der Welt erst verwurzelt, wenn wir Leistung, Nützlichkeit, ein gesundes Maß an Anpassungsvermögen etc. als Herausforderung für unser physisches Dasein annehmen. Ebenso wie das Individuum einem ständige Entwicklungs- und Wandlungsprozess unterliegt, so entwickelt und wandelt sich die Gesellschaft und stellt neue Herausforderungen an uns. Ein Verbleiben in der Vergangenheit, das sich vor Neuem schützt, wäre ebenso Ausdruck einer neurotischen Verfassung wie eine Identifizierung mit dem Neuen, die mit einem Davonlaufen von der Vergangenheit verbunden ist. Die rationale Ebene oder Erkenntnisebene  Bei vielen Menschen werden große Veränderungen und Lebensumstellungen durch eine Krise eingeleitet. Eine solche Krise fordert oft eine Klärung von uns, was wir ändern können und was wir annehmen müssen. Viel Leid entsteht einfach dadurch, dass wir uns dieser beiden Alternativen nicht bewusst werden bzw. keine Wahl treffen. Oft fließt uns neue Kraft erst dann zu, wenn wir eine Entscheidung getroffen haben.  Die geistige Ebene Die verlässlichsten Wegweiser für unser eigenes Leben sind unsere innere Stimme, das innere Gespür und der Blick nach innen. Um diese wahrzunehmen, müssen wir einen Sinn für unsere eigene Wesenstiefe entwickeln. Diese Qualität liegt jedoch zu tief für die Überlegung und Zergliederung mit unserem alltäglichen Bewusstsein. Besonders westliches Bewusstsein versucht, Erkenntnis und Information über das Machen von Unterschieden zu gewinnen. Die tieferen Schichten des Menschen entziehen sich jedoch solchem Ansinnen. Der Mensch kann als individuelle Einheit deshalb nur erreicht werden, wenn auch die geistige Ebene in den Prozess einer therapeutischen Begleitung einbezogen wird.
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